18. Januar 2007
18:29

Kategorien: Bücherwurm & Feierei & Freunde & Irgendwas & Mucke
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by momo


Danke! :oD

Schon längst wollte ich das gebloggt haben, doch wie das so ist: »Ach, jetzt nicht …« – dann kam was dazwischen … aber nun!

Vielen Dank an alle, die mir hierzu in all den Kommentaren ihre lieben Wünsche dagelassen haben, an Sherry, die woanders in all ihrer Ungeduld schon vor meinem Blogeintrag ihre Glückwünsche loswerden musste (meine liebe Sherry, die Veröffentlichungszeit von »Nachgealtert …« hat ihre Bedeutung! *g*), und natürlich an alle, die einen anderen Weg für die Grüße gewählt haben!
Auch verspätet abgegebene Geburtstagswünsche und -grüße werden gern genommen, liebe Careau, so hat man doch viel länger von so einem Tag! ;o) Zudem habe ich doch eine SMS, einen Anruf und sooo liebe Post von Dir bekommen (letztere übrigens 2 Tage später, diese lahmen Schneckenpostler!), das ist fast mehr als ein Mensch allein verkraften kann! ;o)

Da wären wir dann auch schon bei den Geschenken. Boah! Eydeet/Jürgen hat sich nicht beherrscht und die Amazone bemüht, mir pünktlich am Geburtstag eine CD und ein Buch zu liefern. Die CD »Die seltsamen Abenteuer des Hermann van Veen« allein tat es ja nicht, es musste noch das Buch »Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär« von Walter Moers sein, um das Porto zu sparen. Haha, frecher Kerl, das Buch war teurer als das Porto! Vielen, vielen Dank, ich habe auch schon zu schmökern angefangen. =)
Die liebe Schneckenpost von Careau enthielt ordentlich was für auffe Katzenöhrchen: Den Soundtrack zu »Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl« (also dem 1. Teil), Astor Piazzollas »María de Buenos Aires«, eine Tango Operita, sowie mir vollständig neue Musik, die mir allerdings sehr zusagt (wie eigentlich quasi alles, was Careau mir an Musik empfiehlt): »Tierra de Nadie« von Hevia.
Ich danke Euch beiden, Ihr habt mir eine Riesenfreude gemacht!

Wie oben erwähnt, lese ich bereits den Blaubären, und dass die CDs schon im Dauereinsatz glühen, muss ich doch eigentlich nicht mehr extra erwähnen, oder?! Doch? Na gut, die CDs werden täglich in wechselnder Variation zum Glühen gebracht! So. ;o) Da kann ich ja hier auch gleich was zu der Musik schreiben, wenn ich schon einmal dabei bin. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich musikalisches und musiksüchtiges Wesen noch gar nichts über Musik gebloggt habe, unglaublich!

Also zu Astor Piazzolla kann ich nur sagen, dass ich ohnehin so ziemlich jedes seiner Werke einfach wie ein ausgetrockneter Schwamm in mich aufsauge und schön finde. Eine Tango Operita ist zwar durch den ausgedehnten Gesang zunächst einmal ungewöhnlich für Piazzolla und etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch bleibt der Stil des argentinischen Tangos, den Piazzolla so meisterhaft beherrscht, unverkennbar der seinige. Sicherlich wirkt diese Bearbeitung für ein kleines Orchester und Gidon Kremer als virtuosen Geiger anders als das piazzollasche Original (das ich leider nicht kenne), es mag auch sein, dass etwas von der ursprünglichen Sehnsucht und Wehmut des Tangos verlorengeht, jedoch finde ich diese Tango Operita so, wie ich sie hier bekommen habe, für sich allein genommen und ohne Vergleiche ziehen zu wollen oder können wirklich schön. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich die Doppel-CD noch nicht in Ruhe und exklusiv durchgehört habe.

Der Soundtrack zu den Piraten ist einfach ein schönes Stück Filmmusik, das die Stimmungen des 1. Teils prima transportiert und beim Hören wieder aufleben lässt. Ich mag sowas einfach gerne hören, mehr gibt es dazu eigentlich kaum zu sagen. :o)

Hevia (eigentlich José Ángel Hevia Velasco) ist ein spanischer Musiker, der mit (elektronischem) Dudelsack, Flöte und anderen Instrumenten sowie Gesang eine kunstvolle Mischung aus Musikrichtungen verschiedener Kulturen gestaltet. Dabei entsteht teilweise ein ungewöhnlicher, phasenweise leicht sphärisch wirkender Klangteppich, der gut der Untermalung alltäglicher Dinge zu dienen vermag, durchaus aber auch Potential birgt, sich treiben zu lassen und zu träumen. Auch die Rhythmen der Stücke sind sehr mitreißend. Wer die Vermischung verschiedener Stilrichtungen gepaart mit ursprünglichen Klängen mag, sollte ruhig einmal reinhören!

»Die seltsamen Abenteuer des Hermann van Veen« hingegen sind eine ganz andere Klasse. Womit ich keine der vorgenannten CDs abwerten will, bitte nicht missverstehen! Doch allein schon die teilweise sehr tiefgründigen deutschen Texte van Veens, der Einsatz recht weniger, aber dafür »echter« (will heißen: nichtelektronischer) Instrumente (ich habe da zum Beispiel eine Tuba gehört …) und das unglaubliche Talent van Veens, vor allem abgrundtiefe Melancholie zu vermitteln (und bei mir auch aus dem Nichts zu erzeugen), sind einfach etwas besonderes. Diese CD habe ich nach dem Erhalt an meinem Geburtstag und am Tag darauf fast ausschließlich und so ziemlich ohne Unterbrechung gehört. Mittlerweile haben sich die anderen Scheiben da ein wenig zwischengeschoben. ;o)

Das war wieder ein sehr langer Eintrag, doch das alles wollte ich mal loswerden. :o) Vielen Dank, Ihr Lieben, die Ihr an mich gedacht habt! Und ja, auch ohne Geschenke habe ich Euch noch genauso gern! Geschenke sind toll, doch am tollsten ist, dass Ihr an mich gedacht habt! :oD

3 Kommentare zu: Danke! :oD

18. Januar 2007
21:46

by Eydeet

Du konntest Dir denken, was auf Dich zukommt *strengqk*
Aber freut mich natürlich, daß Du Dich gefreut hast und ich Deinen Geschmack getroffen hab (Kunststück, der Kram stand nicht umsonst auf Deinem amazon-Wunschzettel…) :-)

19. Januar 2007
15:08

by Careau

Hey Mucketiger,
neulich habe ich ein Portrait über Hermann van Veen im Radio gehört und hatte (wie immer) den Eindruck, dass das wirklich ein sympathischer und sehr tiefsinniger Mensch zu sein scheint. Ich habe auch früher schon einige Konzertmitschnitte gehört/gesehen und konnte mich immer für die tollen Texte sehr erwärmen.
Ich besitze leider keine Originalaufnahme von “Maria de Buenos Aires”, obwohl diese Aufnahme mit Gidon Kremer (den ich sehr verehre) sehr gelungen ist.
Hevia fällt bei der ganzen “Musik mit Niveau” ;-) ein wenig vom Kurs ab. Ich weiß nur, dass Du so etwas gern nebenbei hörst. Ich tanze gelegentlich in der Szene Freestyle-Tango dazu, wir improvisieren gern zu solchen Cross-Overs - da schadet ab und zu ein wenig “oberflächliches elektronisches Flair” nicht, zumal es vielen Tänzern sehr hilft, mit dem Rhythmus mitzugehen…
Aber meine Ohren horchen eigentlich nach wie vor am liebsten “handmade music” und ein wenig Komplexeres von der Machart her. Aber der tanzende Körper und die hörenden Ohren können sich manchmal voneinander entkoppeln…
Liebe Grüße
Dein Pantherchen
P.S.: Höre momentan Sara K. (”What´s a little more rain”, und es schüttet dazu wie aus Eimern…)

25. Januar 2007
16:33

by Jutta

aaahhhh….ich hab ihn verpasst… trotzdem noch alles Gute nachträglich zum Geburtstag auch von mir!!! (jaja, wir hier in Baden sind sehr langsam ;-) )

Viele Grüße,
Jutta :-)


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