»Millionenallee«
Zum Geburtstag bekam ich von meinen Kollegen ein kleines Büchlein geschenkt, vollgepackt mit kriminellem Inhalt: Millionenallee, ein Köln-Krimi von Edgar Franzmann.
Es fällt mir schwer, eine Zusammenfassung zu schreiben, ohne zuviel zu verraten, daher bediene ich mich hier des Buchrückentextes — warum das Rad zweimal erfinden? ;o)
Die Reichen und die Toten
Milliardärssohn Franck kommt einem Verbrechen im Parfüm-Konzern seines Vaters auf die Spur und wird in der Kölner City brutal überfallen. Nur einer kümmert sich um ihn: Jean, ein Bettler, der auf dem Melatenfriedhof wohnt. Aber die allmächtigen Verfolger spüren Franck sogar auf dem Friedhof auf. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod gegen Mörder und »Heuschrecken«, Handlanger und Hintermänner.
»Franck schaute auf seine Uhr, eine platinschimmernde Lange-Tourbillon: zehn Uhr und dreizehn Minuten. Nur noch knapp neunundzwanzig Stunden, dann würde er Herr über hundert Millionen Euro sein.«
Nun, es ist ein keine 200 Seiten starkes, unterhaltsames Werk, über das ich mich sehr gefreut habe und das ich mit Spaß gelesen habe. Der Schluss allerdings war mir dann ein wenig zu platt und flott, doch das ist sicher Geschmackssache. Lange Zeit wusste ich nicht so recht, wer die Bösen sind, zwischendurch wurde es (für mich) nahezu offensichtlich, dann wieder nicht. Doch das mag auch wieder jeder anders empfinden.
Wer gern Krimis liest und sich in Köln ein bisschen auskennt, dem empfehle ich Millionenallee.

